Am Bartwuchs und den Fingernägeln merken wir, dass wir jetzt schon zehn Tage auf Deutschlandtour sind. Wobei: Auf den ersten 30 km bergab aus dem Harz (Torfhaus) bei fünf Grad Celsius, Nebel und Regen morgens um sieben sind die Fingernägel wieder kurz und rund geschliffen, wow, was für eine Eiseskälte! Heißen Dank an dieser Stelle an unseren Sponsor Eatandwin (www.eatandwin.com) deren Produkte uns die verlorene Energie zurück gegeben haben! Dass wir Thüringen erreichten, merkte man überdeutlich am Wetter: Niedersachsen weg – Regen weg! Zieht dort bitte nie freiwillig hin. Und 17 Grad können sich nach so einem Morgen echt karibisch anfühlen. Klasse Tour, die wir dann geradelt sind. Dann Sport, Spiel und Bewirtung durch Hostessen (!), die uns jeden Wunsch von den Augen ablasen, in Europas größtem Laubsägewerk, der Firma Pollmeier. Auch euch DANKE dafür! Abends ins Hotel mit EINZELZIMMERN – Mann, hab ich mich allein gefühlt. Und noch was zum Schluss: Lisa, Ole – ich vermisse euch!!
An Alle: Grüße von Lena, Beny und Miro.
Montag, 30. Juli 2007
Sonntag, 29. Juli 2007
Am Anfang war das Wasser
Am Anfang war das Wasser. Und in der Mitte auch. Und am Ende sowieso. Konkret: Während Lena und Jörn auf dem Rad um 7.00 Uhr dauerzittern mussten, entspannten sich Miro und Beny bei NDR-Kult im T 5 Richtung Einbeck. Dann Stab(T 5)wechsel und die beiden Jungs ab 9.00 Uhr den Harz hoch. Wir mit Deutschrock und Boppin´B. Ach ja, Lutz (sprich: Lutsch) aus Niedersachsen ist heute durch´s Heimatdorf gefahren. Ist eigentlich ein netter Typ, hat aber leider weiße Flecken hinterm Ohr. Luchskenner wissen, was dies für die Extremitäten bedeutet. Lutsch, der Lümmel, hat für den Heimatauftritt ein Jahr Krafttraining gemacht und 1000,- Euro auf die Sonnenbank gebracht. Wäscht der Regen aber alles ab. Das Luchs-Betäub-Blasrohr ist übrigens nix für uns. Aber dann: Vor dem Sommerbiathlon mit Svennie Fischer (wir Fünfter mit 25 Fahrkarten beim Schießen – toller Lauf, Lena mobil), noch schnell ins Solebad (WARMES Wasser!) und danach unvergesslich: Schlüsselsuchmeisterschaft im NRW-Bus. 50 Minuten sind weltrekordverdächtig und aller Ehren wert bei 25 kg nasser Dreckwäsche. Die Standheizung läuft und läuft und läuft...
Samstag, 28. Juli 2007
zig blaue Luftballons
Skiken. Theoretisch vielleicht keine schlechte Sache, aber im aufgewühlten Wald auf einer Strecke mit 17 % Steigung eher für echte Profis gedacht. Während Michael und Jörn mit den Tücken des Wetters, der Strecke und des Materials kämpften, mussten Berthold und Lena ihre Blaskunst unter Beweis stellen und zig blaue Luftballons füllen. Na ja, Elleganz ist anders, aber wir sind alle gesund. Ach ja, wir sind in Niedersachsen. Der angekündigte Landrat hatte einen Subitobluterguss im Knie und konnte nicht durch den Regen radeln. Ja genau: Regen. Gibt´s hier viel davon. Sind alle schon nachmittags zum ersten Mal müde. Fünf Minuten Augen zu und weiter. Da wir heute nicht auf´s Siegertreppchen müssen, sparen wir uns wenigstens die 0,7 Höhenmeter. Wie unsere Beraterin Astrid Benöhr zu sagen pflegt: „Die Energiebilanz muss stimmen.“
In diesem Sinne...
In diesem Sinne...
Freitag, 27. Juli 2007
„Alles toll“
„Alles toll“, wie Lena sagt. Toller Paddelwettbewerb (1,7 km) über den Möhnesee auf Zeit, zweiter Platz und nicht baden gegangen wie die Berliner vor uns. Platsch! Hart im Nehmen die Jungs. Hatten extra den Kapitän des Begleitschiffs davon überzeugt, im richtigen Moment den Motor anzuschmeißen und Wellen zu machen. Tolles Teamwork, alle haben voll durchgezogen und Michael den perfekten Weg gefunden. Dann 20 Buchen gepflanzt, Armbrust geschossen und beim Baumklettern hat Michael sogar mit den professionellen Baumpflückern mitgehalten. Dann 100 km mit einem 32er Schnitt nach Warburg gerauscht. Jörn braucht nach drei Tagen mit 530 km jetzt erst mal einen Ruhetag, die Jungs und Mädels haben ganz schön gezogen. Ach ja, zwei Reifenplatzer bei Lena, und die Gesamtstrecke von Lena und Jörn erhöhte sich um weitere 25 km, weil der blöde NRW-Bulli ganz woanders stand als sie (fälschlich) dachten – Spaß muss sein! Wir nähern uns langsam aber sicher der zweiten Woche, wenn es heiße wird: FIRE!
LMBJ
LMBJ
Donnerstag, 26. Juli 2007
Germanys next Top-Model
Hello again!
Noch kurz vorweg: Jörn dankt ganz herzlich Frau Lohaus und Frau Miebach, den Arbeitskolleginnen aus dem Deutschen Hochschulverband, die auf dem Bonner Marktplatz dabei waren. Habe mich darüber sehr gefreut!
Zu heute: Angesagt war große Aktion. Auf grümpeligen Kohlehalden, deren Gestrüpp langsam aber sicher zu Wald wird, mehrfach Überraschungen in Form von Kunstwerken erlebt. Mit Lena „Jane“ gespielt, rezitiert „Vergraben hier in Mitternachts, such ich in meinem tiefen Schacht, den Abgott aller Welt (anonymer Bergarbeiter, 1789), und mit dreckiger Hand den Minister geschüttelt. Währenddessen fuhr Gigantix Jörn die 190 km von Köln durch´s ganze Ruhrgebiet bis ins Sauerland, um die hügeligen Flusslandschaften zu studieren.Er und seine sieben Mitstreiter aus den anderen Teams geben mittlerweile auch sehr breitwillig zu, dass Arno´s (Behlauf) Handynavigationsprogramm echt der Hammer ist. Wir fahren kaum noch längere Strecken als vorgegeben!
Ach ja: Ein ganz besonderer Gruß an die inlineskatende Ramona aus dem Ruhrtal, die bestimmt Chancen auf „Germanys next Top-Model“ hat. Halt die Ohren steif!
Und noch eine Message an alle, die uns schon so nett angepamt haben und an alle, die das noch vorhaben: Nein, wir sind nicht gedoppt!!!
Noch kurz vorweg: Jörn dankt ganz herzlich Frau Lohaus und Frau Miebach, den Arbeitskolleginnen aus dem Deutschen Hochschulverband, die auf dem Bonner Marktplatz dabei waren. Habe mich darüber sehr gefreut!
Zu heute: Angesagt war große Aktion. Auf grümpeligen Kohlehalden, deren Gestrüpp langsam aber sicher zu Wald wird, mehrfach Überraschungen in Form von Kunstwerken erlebt. Mit Lena „Jane“ gespielt, rezitiert „Vergraben hier in Mitternachts, such ich in meinem tiefen Schacht, den Abgott aller Welt (anonymer Bergarbeiter, 1789), und mit dreckiger Hand den Minister geschüttelt. Währenddessen fuhr Gigantix Jörn die 190 km von Köln durch´s ganze Ruhrgebiet bis ins Sauerland, um die hügeligen Flusslandschaften zu studieren.Er und seine sieben Mitstreiter aus den anderen Teams geben mittlerweile auch sehr breitwillig zu, dass Arno´s (Behlauf) Handynavigationsprogramm echt der Hammer ist. Wir fahren kaum noch längere Strecken als vorgegeben!
Ach ja: Ein ganz besonderer Gruß an die inlineskatende Ramona aus dem Ruhrtal, die bestimmt Chancen auf „Germanys next Top-Model“ hat. Halt die Ohren steif!
Und noch eine Message an alle, die uns schon so nett angepamt haben und an alle, die das noch vorhaben: Nein, wir sind nicht gedoppt!!!
Mittwoch, 25. Juli 2007
Riesendank an „Töpfchen“
Heute ging´s in die Heimat von Berthold und Jörn. Nach fünf Stunden Radfahren am Rhein über Remagen zum großen Empfang auf dem Bonner Marktplatz, d. h. ein freudiges Wiedersehen mit Familien und Freunden und einige Worte im Interview. Als Team NRW sind wir dieser Tage besonders gefordert, was die Beantwortung von Fragen rund um den Naturathlon angeht und das ist auch gut so. Denn schließlich sollen wir von unseren tollen Eindrücken soviel wie möglich weitergeben.
Mal ganz was anderes: Heute mal ein Riesendank an „Töpfchen“ (Hans-Jürgen Topf), der uns, ausgestattet von der Wäscherei STAHL, unermüdlich die Klamotten blütenrein und duftig wäscht. Danke dafür!
LMBJ
Dienstag, 24. Juli 2007
Wie es heute weiterging...
Vorweg: Das Mischprinzip des Orgateams über die Zuteilung der Herbergszimmer werden wir wohl nicht mehr durchschauen. Jedenfalls können wir die 32 Athletennamen jetzt ziemlich auswendig. So, heute wurde Lena auf sandiger Steigung von einem hochmotivierten Plautzenradler niedergemäht und dafür auch noch angepfiffen. Dann ratzfatz den Wald vermessen, alle einen nachhaltigen Eindruck (war schließlich Thema des Tages) hinterlassen und Jörn und Berthold auf endorfingetränkten Superbikes ein schönes Singeltrail-Paarzeitfahren hingelegt. So kamen wir in den Genuss der Erfahrung, wie es sich mit einem Podest unter den Füßen anfühlt. Dass nachmittags die Sonne herauskam, erklärt sich fast von selbst: Morgen geht´s nach NRW!!!
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